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Feitag, 22.09.2017

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Lärmaktionsplan für die Stadt Geseke

Umgebungslärm, insbesondere Verkehrslärm ist ein großes Umweltproblem. Deutschlandweit sehen sich über 60 % der Menschen durch Lärm belästigt. Lärm wirkt sich nicht nur auf das Gehör aus, sondern gilt als potenzieller Stressfaktor und kann die Gesundheit gefährden.

Aufbauend auf der Lärmkartierung des Landes plant die Stadt Geseke vor dem rechtlichen Hintergrund des Runderlasses des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz die Aufstellung eines Lärmaktionsplans der 3. Stufe. Die Untersuchungsräume stellen Hauptverkehrsstraßen dar, die mehr als 3 Millionen Fahrzeuge im Jahr verzeichnen. Im Stadtgebiet werden somit Teilbereiche der Bundesstraße 1 und der Landstraße 549 sowie die Autobahn A 44 betrachtet. Durch die Aufstellung von Lärmaktionsplänen (gem. § 47 d Abs. 1 ff. BImSchG) sollen Lärmprobleme und Lärmauswirkungen in einem kontinuierlich geführten Prozess geregelt werden, um schädliche Konsequenzen und Belästigungen zu verhindern, zu mindern und vorzubeugen. Der Lärmaktionsplan ist ein strategisches Planwerk, um Ziele, Strategien und Maßnahmen zur Lärmminderung und zum Schutz ruhiger Gebiete zu formulieren.

Sonja Hirt vom städtischen Bauamt stellte dem Bau-, Planungs- und Umweltausschuss in der Sitzung am 12. September 2017 die Grundzüge der Lärmaktionsplanung der Stadt Geseke vor und informierte über die Aufstellung und den Projektablauf, welcher in Zusammenarbeit mit einem Fachbüro aus Kassel erfolgt. Im Moment werden Planungsgrundlagen aufgearbeitet und bereitgestellt sowie Abstimmungsgespräche mit dem Fachbüro geführt, um den Projektstart ab Mitte Oktober 2017 vorzubereiten.

Weitere Informationen werden demnächst im Internet unter www.geseke.de  veröffentlicht, damit Bürgerinnen und Bürger sich umfassend informieren und aktiv an der Ausarbeitung der Planung beteiligen können.

 

 



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