Bildcollage aus Geseker Ansichten
Willkommen in Geseke
Aktuell
Bürgerservice
Politik
Stadtinfos und Tourismus
Wirtschaft
Gesundheit
Soziales
Kontakt
Montag, 29.05.2017

Schriftgröße

+ | - |  Standard

Darstellung

Suche

Armin Laschet in Geseke

Während seines Wahlkampfes machte der CDU Spitzenkandidat Armin Laschet am letzten Dienstag, 09. Mai 2017,  Station in Geseke und besuchte das kleinste Vollkrankenhaus und die kleinste Sparkasse in Westfalen.

Vom Pressegespräch mit dem Verlag "Der Patriot" in Lippstadt führte der Weg von Armin Laschet, der vom Landtagskandidaten der CDU im Kreis Soest, Jörg Blöming, begleitet wurde, direkt in das Hospital zum Hl. Geist. Bürgermeister Dr. Remco van der Velden begrüßte gemeinsam mit Vertretern des Krankenhauses, des Kuratoriums und des Fördervereins sowie der Geseker Politik die beiden Politiker.

In den Räumen der Cafeteria stellten Stefan Schnieder, Kaufmännischer Direktor des Hospitals zum Hl. Geist, Michael Schlenz (Pflegedienstleitung), Gisela Dutkowski (Mitarbeitervertretung) sowie die Oberärzte Reinhard Dunst und Roman Peter Czornik Zahlen, Daten und Fakten ihres Krankenhauses vor, u.a. informierten sie über die Anzahl der Betten, die Belegung und Auslastung, von den schwarzen Zahlen, die das Krankenhaus trotz seiner Größe schreibt und von dem Engagement der Mitarbeiter, die in der Vergangenheit teilweise auf ihr Gehalt verzichteten, damit das Krankenhaus erhalten bleiben kann und immer bereit sind, auch mal länger zu arbeiten, wenn der Bedarf da ist. Oberarzt Reinhard Dunst: "Bei uns steht der Mensch im Vordergrund, auch wenn es die Fallpauschale mal nicht hergibt, kann der Patient beispielsweise noch ein bis zwei Tage bleiben, bis zu Hause alles geregelt ist. Wir stehen immer in engen Kontakt mit den Pflegenden und Angehörigen und Kooperieren mit den Ärzten der Patienten."  Verwaltungsrats- und Kuratoriumsmitglied Werner Lohn: "Ärzte, Mitarbeiter und Krankenhausleitung sind ein fest verwobenes Konstrukt, die für den Erhalt ihres Krankenhauses und ihrer Arbeitsplätze an einem Strang ziehen. Das Krankenhaus ist ein wichtiger Arbeitgeber für Geseke, insgesamt 150 Mitarbeiter, vor allem Frauen, sind hier beschäftigt." Ehrenbürgermeister und Kuratoriumsmitglied Franz Holtgrewe berichtete vom Rückhalt der Geseker Bevölkerung für ihr Krankenhaus, die große Demonstration 1996, nach dem die Verträge mit dem Krankenhaus bereits gekündigt waren oder den seit 30 Jahre bestehenden Krankenhausförderverein, bei dem zahlreiche Geseker Vereine und Firmen Mitglied sind. "Fast 1 Millionen Euro an Spenden haben wir bereits in das Krankenhaus investieren. Erst in diesem Jahr konnte für 30.000 € ein Röntgengerät angeschafft werden", sagte Hans-Edgar Hans, Vorsitzender des Fördervereins.

Bürgermeister Dr. Remco van der Velden wies noch einmal darauf hin, wie wichtig der Erhalt des Krankenhauses für die Region und für die Gesellschaft ist. "Wenn das Krankenhaus schließt und irgendwann die gesundheitliche Versorgung durch die Hausärzte auf Grund der Altersstruktur nicht mehr flächendeckend vorhanden ist, dann birgt das gesellschaftliche Konsequenzen für die Region, die auch durch den besten Breitbandausbau nicht aufgefangen werden können".

Vom kleinsten Vollkrankenhaus ging es rund 250 m weiter zur kleinsten Sparkasse in Westfalen. Hier stellten Meinolf Schniedermeier und Bernd Marx, Vorstand der Sparkasse Geseke, ihre Sparkasse vor. In den Räumen der Sparkasse sprach Bürgermeister Dr. Remco van der Velden und die weiteren Gäste weitere wichtige Themen für Geseke und die Region an, u.a. die Stellung des Flughafens Paderborn-Lippstadt im Landesentwicklungsplan oder die Landes Ko-Förderung des Breitbandausbaues, die zwar schon vor fünf Wochen zugesagt, aber durch die noch ausstehende Übergabe des Förderbescheides noch nicht "angepackt“ werden konnte. Zum Schluss seines Besuches trug sich Armin Laschet mit Widmung in das Goldene Buch der Stadt Geseke ein und wünschte der aktiven dynamischen Stadt alles Gute.